GRUSSWORTE
 

An den Herrscher der nördlichen Fremdländer!
Lieber Herr Fleischer,

an dieser Stelle möchten wir uns für die zahlreichen interessanten Vorlesungen und Seminare, die wir bei Ihnen besucht haben, bedanken. Sie haben sich immer bemüht, uns als Ägyptologiestudenten auf die ein oder andere Weise einzubinden. Deshalb würden wir uns freuen, wenn Sie Ihr Interesse an unserem Fach nicht nur mit dem Rucksack nach Ägypten, sondern ebenfalls einmal in die Ägyptologie (ein kleiner Rucksack tut es hier auch) führen würde.
Alles Gute zum Geburtstag!

Sandra Alt und Diana Wenzel

Logo

Lieber Herr Professor Fleischer, lieber Robert,

in langjähriger Verbundenheit mit der Wiener Antikensammlung, deren Bestände Du aufgrund Deiner breitgefächerten Interessen immer wieder in Deine wissen-schaftlichen Betrachtungen miteinbezogen hast, möchten wir Dir als Freund ganz herzlich zum 60. Geburtstag gratulieren. Dieser Glückwunsch möchte sich vor allem auch auf die monographische Bearbeitung unseres Amazonensarkophages beziehen, die neben wichtigen neuen Ergebnissen auch ein Zeugnis für Dein Selbstverständnis akademischer Zusammenarbeit ablegt.

Alfred Bernhard-Walcher - Kurt Gschwantler

Logo

Wenn auch die Gusto auf der Lahmgrub'n und auf der Wieden sehr verschieden sind, haben wir uns immer gut verstanden, denn egal, ob Radfahrer, ob Boxer - auf die Beinarbeit kommt es an! Der Tag Deiner endgültigen Rückkehr nach Wien, die man stets zu verhindern gewußt hat, ist wieder ein Stück näher gekommen. Mit dem Wunsche, daß Du bis dahin und lange darüber hinaus Deine Tatkraft und Deine Lebensfreude bewahrst,

grüßt Dich Dein Fritz (Brein)

Logo

Mit Herrn Prof. Fleischer verbindet mich eine jahrelange persönliche und wissenschaftliche Freundschaft. Sein wissenschaftlicher Sachverstand und seine persönliche Anteilnahme haben mir und vielen anderen die verschiedensten Aspekte unseres Faches erschlossen und oft die Augen für darüber hinausgehende Zusammenhänge geöffnet. Möge er sich seine Schaffenskraft und vor allem auch seinen Humor noch viele Jahre erhalten.
Ad multos annos!

Dein Freund Petros Dintsis

Logo

Lieber Robert,

Sechzig Jahre, das ist eine gute Zeit, um kurz innezuhalten und vorauszublicken. Immerhin ist ja schon fast die Hälfte des Lebens vergangen. Nach profaner Rechnung stimmt das natürlich nicht, aber bei einem Wissenschaftler beginnt das wahre Leben, der längst erwartete Hauptteil unserer Jahre, erst mit der Emeritierung, wenn man endlich so viel arbeiten kann, wie man will. So kannst Du jetzt schon auf ein stattliches Werk zurückblicken, von dem zugleich hoffnungsvolle Fäden in ein Schlaraffenland künftiger Forschungen führen. Und neben guter Gesundheit wünsche ich Dir eben das: Artikel und Bücher in Fülle, denn das ist das geistige Brot, von dem wir leben, - und zwar leben, indem wir es anderen geben. Ad multos annos, ad multos libros!

Gerhard (Dobesch)

Logo

Ich wünsche Dir glückliche Tage auf unserer weiteren, gemeinsamen Wanderung.

Werner Gauer

Logo

Lieber Robert!

Was wünscht man einem jung gebliebenen Professor der Archäologie zu einem derartig runden Geburtstag? (Unpackbar - wie die Zeit vergeht!) Etwa: Tiefschürfendes, einen "Goldschatz", die Möglichkeit, eine hübsche Mumie zu klonen, erfolgreiche Spurensuche, lohnende Artefakte - und jede Menge Intuition und Inspiration?! Bleib' weiterhin ein strahlender "Pfadfinder", die meisten Wege sind ja doch verschlungen...!
In diesem Sinn, alles Gute aus Wien!

Doris Hopf-Stupka

Logo

Lieber Herr Fleischer,

ganze 5 Jahre ist es jetzt her, daß im Rahmen eines "harmlosen" Seminares unser Bild vom Klassischen Archäologen von Grund auf revolutioniert wurde. Wer hätte gedacht, daß dieses häufig als langweilig verschriene Fach noch echte Abenteurer vorzuweisen hat! So wurden wir im Laufe der Lehrveranstaltungen Zeugen, wie der Seminarleiter in bester Indiana Jones-Manier weite Teile der Alten Welt unsicher machte. Bildliche Belege dieser Abenteuer folgten meist unmittelbar auf den gefürchteten Satz "Ich hab' da noch ein paar Dias, die hol' ich mal gerade". Leider erwiesen sich bei deren Betrachtung die Optiken der Projektoren als völlig unbrauchbar, woraufhin der Seminarleiter erneut fluchtartig den Raum verließ, um den ästhetischen Bildgenuß mittels zweier sündhaft teurer, aber leider nicht gerade leicht zu handhabender Zoom-Optiken zu vervollkommnen. Waren all diese Hürden gemeistert, durften wir die antik en Stätten des Mittelmeerraumes bestaunen, wobei nicht selten eine blaue Ente die Fotos als Maßstab bereicherte. Der Protagonist all dieser Reisen schreckte auch niemals vor körperlichen Höchstleistungen zurück, selbst härteste Entbehrungen wurden stillschweigend hingenommen. Warum auch essen, wenn man stattdessen die Wunder Ägyptens bestaunen kann? Diese geistige und körperliche Fitness konnte er problemlos in den universitären Alltag hinüberretten. Gerüchten zufolge wurde Herr F. nicht nur beim Radeln und beim Joggen im Wald beobachtet, vielmehr konnte dieser ungewöhnliche Vertreter eines Klassischen Archäologen sogar beim Langlauf auf den mäßig schneebedeckten Bretzenheimer Feldern gesichtet werden. Entsprechend abgehärtet ist nur er in der Lage, alltäglich die kulinarischen Stilblüten der Mainzer Mensa in vollen Zügen zu genießen (z.B. Schnitzel in Sauce Robert). Wir hoffen, da&s;zlig; uns dieses seltene Exemplar der Gattung Homo archaeologiensis noch lange erhalten bleibt.
Alles Liebe zum 60. Geburtstag !

Sabine Hornung & Silvia Prell

Logo

Lieber Jubilar, es tut mir leid, dass ich mich an Deiner Festschrift nicht beteiligen konnte, da ich - wie Du weißt - an dem FWF-Projekt "Das Partherdenkmal aus Ephesos" arbeite, das mir einfach nicht die Zeit lässt, etwas Zusätzliches zu tun. Seit vielen Jahren verbindet uns eine Freundschaft im besten Sinne des Wortes, hatten wir oft das gleiche Ziel und die gemeinsame Liebe: Ephesos; der Metropole Asiens hast Du - wie auch der Wiener Antikensammlung - mit Deiner Forschungstätigkeit viel Wertvolles und Neues gegeben. Mit aufrichtigem Dank dafür und vielen guten Wünschen zu Deinem 60. Geburtstag grüße ich Dich herzlich!

Dein Wolfgang (Oberleitner)

Logo

Erinnerungen eines jungen wissenschaftlichen Mitarbeiters aus dem Jahre 1980

Es war im Jahre des Herrn 1980, als die beiden Ordinarien Robert Fleischer und Michael Müller-Wille beschlossen, daß die Institute für Klassische Archäologie und Vor- und Frühgeschichte der Universität Mainz eine gemeinsame Exkursion zur Freude aller nach Noricum und in die Regio X des Mutterlandes Italia unternehmen sollten. Mit von der Partie war der Unterzeichnende, der zu diesem Zeitpunkt noch recht frisch gebackener Assistent am Institut für Vor- und Frühgeschichte und Mädchen für alles war. Mit der ungeheuren Erfahrung von 5 Jahren RGK und einem Jahr Universitätserfahrung glaubte ich mich mehr als gut gerüstet. Exkursionen kannte ich allerdings nur aus der Hinterbänklersicht, sprich als Student.

Welche Erfahrungen konnte ich auf dem vordersten Bussitz sammeln und dies besonders im Hinblick auf die Tatsache, daß direkt hinter einem zwei ausgewachsene Ordinarien äußerst unterschiedlicher Wesensart saßen und über ihren jungen Kollegen wachten. Eine Szene steht mir heute noch mehr als deutlich vor Augen. Man stelle sich folgendes Szenario vor: Bus fährt durch die Alpen ("Immuriumland"), gesucht wird der Weg in Richtung Aguntum. Oldenstein raschelt wild mit der Karte und denkt laut in Richtung Busfahrer: Wir müßten wohl geradeaus weiterfahren. In dieses Gedankenspiel drängt sich die zackige Stimme des Geographensohns Müller-Wille: Rechts Oldenstein, Rechts! In dieses Konzert fügte sich dann die weichere Stimme Robert Fleischers mit seinem unverkennbaren norischen Dialekt ein: "Jo wiessens, oals ich vor zwoanzig Joahren mit dem Radl hier langgefoahrn bin, Ich moan, lienks!" Egal was man machte, man la g fast immer falsch und hatte des öfteren am Abend einen auszugeben.

Aus diesen ersten Kontakten ist dann im Laufe der Zeit eine sehr schöne Zusammenarbeit entstanden, die sich in den letzten Jahren durch gemeinsame Doktorkinder und durch gemeinsame Prüfungstätigkeit mehr als angenehm entwickelt hat und für die ich dankbar bin.
Zum runden Geburtstag herzliche Glückwünsche und alles Gute, weiter so.

Ihr Jürgen Oldenstein

Logo

| Home | Seite 1 von 2 |>>> |